Dokumentation

Für die museale Registrierung und wissenschaftliche Publikation werden alle Fundobjekte nach ihrer Restaurierung ZEICHNERISCH DOKUMENTIERT und in eine EDV-Kartei eingespeichert. Nach internationalem Standard sind archäologische Fundobjekte in mehreren ANSICHTEN und SCHNITTEN maßstabsgetreu darzustellen, wobei die Plastizität grafisch durch Punktschattierungen angedeutet wird.

VERZIERUNGSDETAILS und vor allem REKONSTRUKTIONEN von Gefäßen, deren Montage nicht mehr möglich ist (z.B. Siedlungskeramik) bzw. sich nicht lohnt, werden unter Ausweis aller Fehlstellen abgebildet. Die zeichnerische Fundvorlage und ihre Auswertung (zusammen mit den Grabungsbefunden) ist für eine CHRONOLOGISCHE EINORDNUNG des Fundmaterials bzw. zur Eingrenzung und Bestimmung von VERBREITUNGSZONEN, KULTURGRUPPEN oder FERNHANDELSKONTAKTEN notwendig, und zuletzt zum Informationsaustausch für alle Fachinstitutionen, die sich mit der keltischen Geschichte in Mitteleuropa beschäftigen, bestimmt.